• Laura

Der Kampf gegen die Cellulite - Wie entsteht Orangenhaut und was kann ich dagegen tun?

WAS IST EIGENTLICH ORANGENHAUT?


Die umgangssprachliche Verwendung des Wortes "Orangenhaut", hat sich schon fest in den Sprachgebrauch der Gesellschaft eingebürgert. Der korrekte Begriff lautet natürlich Cellulite.

Überwiegend Frauen leiden unter dieser unschönen Hautveränderung an Po und Oberschenkeln. Was genau bedeutet Cellulite ?


Fangen wir mal mit der medizinischen Erläuterung an. Normalerweise sind Gewebezellen nicht größer als ein Stecknadelkopf. Wenn man jedoch an diesen unschönen Dellen leidet, können diese Gewebezellen, um ein Vielfaches größer sein.

Es handelt sich hierbei um Fettzellen die aufgebläht sind. Es lagern sich unter anderem Lymphpflichtige Stoffwechselabfallprodukte, "Schlackenstoffe", in diese Zellen ein die dort nicht hingehören.

Normalerweise ist das Lymphsystem dafür verantwortlich, diese unerwünschten "Schlackenstoffe", abzutransportieren. Manchmal jedoch, schafft die Lymphe es nicht, diese Stoffe, zu verwerten. Die Lymphe braucht hierbei Unterstützung und funktioniert nur, wenn man sich ausreichend bewegt. Klingt logisch oder?


Na, so leicht ist es auch wieder nicht! Genügend Bewegung ist kein Garant für Dellen-Freiheit.

Das Bindegewebe spielt bei der Entstehung der Cellulite eine entscheidende Rolle. Im Idealfall hält das Bindegewebe, die Haut und Muskeln zusammen. Das Bindegewebe sorgt dafür, dass die Muskeln, einen Gegendruck erfahren. Die Muskeln drücken gegen Venen und die Lymphgefäße. Ist das Bindegewebe zu schwach, fehlt den Muskeln dieser Gegendruck und die Gefäße werden nicht mehr ausreichend durchspült. Die Cellulite ist vorprogrammiert!


Mittlerweile sind nahezu 95 % aller Frauen von Cellulite betroffen. Selbst jüngere Menschen sind immer mehr betroffen. Die unschönen Dellen sind zwar ein ästhetisches Problem und keine akute Gefahr für den Körper. Nichts desto Trotz sollte man das Problem ernst nehmen! Wird die Cellulite nicht behandelt, entstehen oftmals daraus folgernd Besenreiser, Krampfadern, Thrombosen und Ödemen.


Was sind die Ursachen für diese Fehlfunktion unseres Körpers?


Im Volksmund heißt es immer noch Bewegungsmangel und Übergewicht sind für die lästigen Dellen verantwortlich. Diese Ursachen haben einen großen Einfluss auf die Cellulite. Dennoch leiden auch Spitzensportlerinnen unter Organgenhaut. Und wenn sich nicht Spitzensportlerinnen viel bewegen und sich ausgewogen ernähren, wer dann...?


Also müssen wir den Grund bei unserem Bindegewebe suchen - bedingt durch weibliche Hormone. Die weiblichen Hormone wie zum Beispiel die Anti-Baby Pille, in tierischen Nahrungsmitteln, manchmal sogar im Trinkwasser zu finden, begünstigt natürlich, die Entstehung der Dellen. Dies würde auch die Cellulite bei Männern erklären.


Was kann ich effektiv gegen die Cellulite-Bildung unternehmen?


Wichtige Empfehlungen sind viel Bewegung, viel trinken, eine bewusste ausgewogene Ernährung sowie möglichst der Verzicht auf ernährungsbedingte Hormone.

Meist reichen diese Empfehlungen leider nicht aus und man sollte von Außen gegen den Entstehungsprozess aktiv mitwirken, um so die Cellulite bändigen zu können. Je früher Sie Gegenmaßnahmen treffen, desto leichter lassen sich Cellulite und schwache Venen zurückbilden. Die vorbeugende Wirkung wird ebenfalls größer.

Mittlerweile gibt es einige Produktanbieter, die die Cellulite wirksam, mittels gezielter Wirkstoffen wie zum Beispiel: Adipain, Liporeductase, Crelastin und Crelastin B und die Anreicherung entschlackender Pflanzen, bekämpfen.





Wie kann man den Schweregrat der Cellulite erkennen?


Die Cellulite wird in unterschiedlichen Stadien unterschieden.

  1. Kneiftest: Im ersten Stadium zeigt sich die Cellulite nur bei dem sogenannten Kneiftest. Pressen Sie mit zwei Fingern, ihre Oberschenkelhaut zusammen. Sind erste Unebenheiten zu erkennen, dann haben Sie definitiv die Tendenz zur Entstehung von Orangenhaut.

  2. Situationsbedingt sichtbar: Im zweiten Stadium zeigen sich die unschönen Dellen, in speziellen Situationen, beispielsweise beim sitzen, bei angespannter Muskulatur oder in grellem Licht.

  3. Dauerhaft sichtbar: Im dritten Stadium ist die Organgenhaut immer sichtbar, ob in der Dämmerung, bei schlechtem Lichteinfall oder durch eine weiße Hose.




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